Den rechten Weg finden: Der rechte Weg ist der karmische Weg.

Ich werde oft gefragt, wie man denn auf den rechten Weg komme. Dafür gilt es erst mal in die rechten Energiefelder zu kommen und dann ist es möglich,  seinem inneren Kompass zu folgen, der einen sicher führt.

Rechte Energiefelder sind das Gegenteil von fremden Energiefeldern. Rechte, stärkende Energiefelder sind die Energiefelder des eigenen reinen höheren Selbst.

Was beeinflusst meine Energiefelder und „verunreinigt“ meine Energie?
1. Mein Ego
2. Verstrickungen in die Schicksale anderer oder in ein früheres Leben
3. Negative Energien, vor denen ich mich nicht genügend geschützt habe und denen ich Einlass in meine Aura gewähre
4. Mein eigenes Tun

Wie kann ich wachsam werden und spüren, was mich verunreinigt?

1. Mein Ego
Da hilft es, sich seine Aussagen auf der Zunge zergehen zu lassen. „Das lasse ich mir nicht gefallen, das wäre ja noch schöner, das habe ich überhaupt nicht nötig, das gehört sich nicht, das kann man ja wohl erwarten, das lasse ich mir nicht bieten, dem habe ich die Meinung gesagt, es ist doch normal, dass ich als Mutter, Vater usw.“ Also die vielen Bilder, die ich mir von mir oder meinem Umfeld male sind nicht hilfreich. Sie verfestigen nur die Macht meines Egos über meine ehrlichen Gefühle. Mein Ego weiß, dass, sobald es mich nicht mehr unter Kontrolle hat, mein Herz gewinnen wird und mein Herz führt mich immer auf den rechten Weg.
EGO kann auch gelesen werden als: Edging God Out – Gott ausgrenzen. Je kleiner und schwächer unser Ego, desto größer unsere Wahlfreiheit, unseren karmischen Weg zu gehen.

2. Verstrickungen in die Schicksale anderer oder in ein früheres Leben.
Wenn wir gefesselt sind in frühere Geschehen, sind wir nicht frei für die Zukunft. Das merkt man, wenn man sich selbst wundert, dass man so oder so gehandelt hat. „Ich verstehe mich selbst nicht, ich komme aus dieser Nummer nicht raus, ich stehe neben mir usw.“

Da hilft es, sich in Achtung vor dem, was einen bisher gebunden hat zu verabschieden – mit einem Ritual, z.B. einer Kerze, und zu sagen: „Du, dieses Gefühl, gehörst nicht zu mir, ich gebe dich dahin zurück, wo du hingehörst – in Achtung. Jetzt bin ich frei“.

3. Negative Energien, vor denen ich mich nicht genügend schütze oder denen ich  aktiv Einlass in meine Aura gewähre.
Unser Körper und unser Geist sind immer Gefährdungen ausgesetzt und wenn wir schwach sind, können negative Energien Einfluss gewinnen. Zum Beispiel durch Hetze, negative Stimmung, Streit, negative Nachrichten, sich das Leid anderer "reinziehen", schlecht über andere sprechen, seiner Sucht oder Begierde nachgeben, Stress, Leuten zuhören, die spirituell nicht weit entwickelt sind usw.
Wir stärken unsere Aura durch das Gegenteil: bewusst positive, inspirierende Kontakte, auf falsche Höflichkeiten verzichten und statt dessen gut für sich sorgen, viel in der Natur sein, immer wieder die Anbindung an höhere Mächte spüren.
Für Interessierte empfehle ich sehr das Buch: Energetischer Selbstschutz von Choa Kok Sui, das viele einfache und sehr wirkungsvolle Übungen enthält.

4. Mein eigenes Tun
Unsere eigenen Handlungen können uns davon abhalten, in unser reines Energiefeld zu kommen. Die gute Nachricht ist, dass wir unsere Handlungen transformieren können:
1. Zuerst ist es wichtig, vor uns unser Handeln und die damit gesetzten negativen Wirkungen anzuerkennen, also die Verantwortung zu übernehmen – siehe dazu mein Post: "Befreiung aus der Täter-Opfer-Energie".
2. Dann kann ich aktiv die Betroffenen um Verzeihung bitten – egal wie lange mein Tun zurück liegt. Paulo Coelho hatte sich zwei Jahre auf den Weg um die Welt gemacht, jeden einzelnen Menschen, dem er Unrecht getan hatte, um Verzeihung zu bitten.
3. Und schließlich kann ich Gott aufrichtig  und von ganzem Herzen um Vergebung bitten und du wirst spüren wie die Last von deiner Seele genommen wird.


Licht und Schatten
Wir erstreben ein Leben voller Licht -
die Schatten wollen wir nicht.
Das Dunkel der bösen Welt
begleitet uns unser ganzes Leben:
diesem Dunkel keine Macht zu geben,
das ist, was unser Leben erhellt.

Foto: Uwe Becker
Foto: Uwe Becker

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